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Raindrop – Die Reise des Wassers

27.03.2025Filmempfehlung

Nach 4 Jahren Produktionszeit wird der neue Film «Raindrop» von Marco D. Graf seit Jahresbeginn in den Schweizer Kinos gezeigt. Wir waren an der Vorpremiere in Uznach dabei.


Das Redaktionsteam von «Natur und Umwelt» wurde am 10. Januar 2025 zur Vorpremiere des Dokumentarfilms «Raindrop» in Uznach eingeladen. Somit gehörten wir zu den ersten, die den Film zu Gesicht bekamen – was für eine Ehre. Bereits im Eingangsbereich des kleinen Kinos Rex in Uznach spürten wir die Vorfreude und Leidenschaft der am Projekt Beteiligten und waren voller Erwartungen, als es im Kinosaal dunkel wurde.

An der Vorpremiere durften wir des Vereins Natur und Umwelt (Eliane Hirt, Redaktorin des Magazins Natur und Umwelt) Marco D. Graf persönlich kennenlernen. Herzlichen Dank für die Einladung!
Wunderschön, witzig und lehrreich

«Raindrop» zeigt eine Reise des Wassers von den höchsten Gipfeln der Alpen, bis in die Weite des Ozeans. Das Element Wasser zieht sich dabei wie ein roter Faden durch den gesamten Film, sei es in Form von Schnee, Nebel, Bächen oder Regen. Wo Wasser ist, gedeiht das Leben. Alle Organismen sind darauf angewiesen und nutzen das Wasser auf Ihre eigene Art und Weise, was im Dokumentarfilm eindrücklich vermittelt wird. Neben wunderschönen Aufnahmen der intakten Natur, in welchen eine Vielzahl an Tierarten und deren Lebensgeschichten im Fokus stehen, überzeugt der Film auch durch seine lehrreichen und mit viel Witz erzählten Passagen.

Der Eisvogel präsentierte sich in „Raindrop“ als einer der eindrücklichsten Protagonisten. Bild: Marco D. Graf
Hinter den Kulissen

Als Zuschauer sieht man zunächst nur den finalen Film. Doch was wir genauso aus der Vorpremiere mitnehmen: Hinter dem Projekt stehen unzählige Arbeitsstunden, ausgehend von der Idee und der Recherche über die Dreharbeiten und anschliessend die Postproduktion, wo einzelne Szenen mit kreativen Elementen zusammengefügt werden. Besonders Zeitraffer-szenen – wie diejenige mit den mystischen Schleimpilzen – sind eine technische Herausforderung. Da der Ton im Zeitraffer naturgemäss fehlt, musste eine kreative Lösung her. Nach langem Experimentieren ergab sich schlussendlich beim Rumstochern in gekochten Spaghetti das zum Bild passende Geräusch. «Eigenschaften wie Klebrigkeit, Feuchtigkeit oder andere sensorische Eindrücke lassen sich mit passenden Geräuschen oft überzeugender darstellen als mit reinen Bildern», erklärt Marco D. Graf.

Kinostart bereits erfolgt

Nach 100 Minuten voller eindrücklicher Geschichten verdiente Marco D. Graf einen kräftigen Applaus für seine unermüdliche Arbeit. Die Erleichterung und das freudige Gefühl, sein Werk endlich in die Welt hinaus zu tragen, war dabei nicht zu übersehen. Das Interesse an weiteren technischen, konzeptionellen und persönlichen Details zum Film war angesichts der ausgedehnten Fragerunde nach dem Film sehr hoch.

«Raindrop» gibt es seit dem 16. Januar in verschiedensten Schweizer Kinos zu sehen. Den Trailer wie auch zahlreiche Details zum Film sind auf der filmeigenen Webseite abrufbar. Die Spieldaten werden wöchentlich aktualisiert.

https://www.raindrop-film.ch

https://www.movies.ch/de/film/raindrop

Autor:in

Eliane Hirt

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